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Die Stadt Prag - Praha
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der goldenen Stadt an der Moldau

 

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Sehenswürdigkeiten von Prag im Überblick
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Unterwegs in der Prager Kleinseite bzw. Mala Strana

Überquert man die Moldau über die Karlsbrücke erreicht man den Prager Stadtteil Mala Strana, die sog. Kleinseite die sich beiderseits des Weges hinzieht so dass man von einer Linken und einer Rechten Seite der Kleinseite sprechen kann.
Hier sollten Sie sich auf ihrem Weg zur Burg etwas Zeit nehmen denn dieser Teil von Prag hat seinen eigenen Charme mit Häusern, Palais und Strassenzügen die seit dem 18. Jahrhundert fast unverändert geblieben sind.
Bereits 1257 erhielt dieser Teil von Prag die Stadtrechte mit Namen “ Kleine Prager Stadt “ woraus sich das heutige “ Kleinseite “ ableiten lässt.
Durch die Nähe zur Burg und dem sich daraus ergebenden stetigen Handel erwarben die Bewohner grosses Vermögen und so entstanden all die Prachtbauten, Wohnhäuser und Palais im Barock- und Rokokostil.
Heute haben in diesem malerischen Bezirk viele Botschaften ihren Sitz, daneben findel man gemütliche Restaurants, kleine Gassen und Häuserfassaden die seit ihrer Erbauung fast unverändert geblieben sind.
Der Abstecher in diesem Teil der Stadt lohnt auf alle Fälle, am schnellsten erfolgt der Zugang zur linken Kleinseite über eine Treppe kurz vor dem Ende der Karlsbrücke zur Insel Kampa.

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Am Kleinseitener Platz

Nach passieren der Karlsbrücke und des Brückenturmes gelangt man zwangsläufig auf den Kleinseitener Platz mit dem Kleinseitener Ring. Dieser entstand im 13. Jahrhundert und er wird gesäumt von vielen Prachtbauten und Palais mit Rokoko und Barockfassaden sowie der St. Niklas Kirche.
Weiterhin zu erwähnen wäre hier das Kleinseitener Rathaus ( Hausnummer 21 ), das Palais Sternberg ( Hausnummer 19 ), das Palais Smiricky ( grünliche Fassade mir Arkaden ), eine Dreifaltigkeitssäule zur Erinnerung an das Ende der Pest von 1713, das Jesuitenkollege, das Kaisersteinpalais ( Hausnummer 23 ) und das Palais Lichtenstein.
 

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Das Palais Liechtenstein

Das Palais Liechtenstein gegenüber der Dreifaltigkeitssäule umfasst die gesamte Westseite des Platzes.  Das Gebäude entstand aus 5 Häusern die 1591 gekauft und danach zusammengefasst wurden. Ab 1620 wohnt hier Karl v. Liechtenstein der die 27 Aufständischen zum Tode verurteilte die 1620 auf dem Altstädter Marktplatz hingerichtet wurden.

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Das dominierendste Gebäude des Platzes ist die St. Niklas Kirche der Kleinseite.
Es ist die grösste Barockkirche der Stadt und wurde 1761 fertig gestellt. Die Baumeister, Vater und Sohn Dientzenhofer, schufen neben vielen anderen Gebäuden in Prag mit dieser Kirche dabei ihr absolutes Highlight.
Im Hauptschiff in 75 Metern Höhe befindet ein 1500 m² grosses Gemälde von Lukas Kracker mit Szenen aus dem Leben des heiligen St. Nikolaus, das Gemälde in der Kuppel schuf dagegen ein anderer Künstler. Bemerkenswert ist auch noch die Orgel von 1746 auf der 1787 sogar schon Mozart gespielt hat.

Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten  der Kleinseite

1. Das Palais Wallenstein
Auf der rechten Kleinseite in der Valdstejnska liegt diese Palais das für Albrecht von Wallenstein erbaut wurde. Der Bau dauerte über 6 Jahre und wurde im Jahre 1630 fertig gestellt. Als Feldherr des Dreissigjährigen Krieges der fast ganz Deutschland eroberte wollte Wallenstein einen Bau errichten der der Prager Burg ebenbürtig war. So findet sich im Gebäude auch  ein Gemälde welches ihn als Gott Mars auf einem Streitwagen zeigt. Seine masslose Selbstüberschätzung führte trotz seiner Siege zu seinem Untergang, denn 1634 wirde er ermordet, angeblich im Auftrage des Kaisers selbst.


2. Ledebour Garten
Gegenüber dem Palais Wallenstein befindet sich der Ledebour Garten mit Terrassenform die sich bis zur Burg hinziehen. Im Barockstil angelegt findet man hier eine Statue des Herkules und einen Springbrunnen. Der Garten ist streng geometrisch angelegt mit Mittelachse und Zugang zu weiteren Gärten.
Der Hang unterhalb des Schlosses wurde ursprünglich für den Weinanbau genutzt, in späteren Jahren aufgeteilt und verkauft. Die neuen Eigentümer legten hier ihre privaten Gärten an die zwar durch Mauern unterteilt waren aber auch Zugänge untereinander besassen.

3. Malteser Platz mit Statue
Im Herzen der linken Kleinseite befindet sich der Malteserplatz mit der Statue Johannes des Täufers von 1715.  Den Namen erhielt der Platz vom Malteser Orden der hier seinen Sitz hatte. Noch heute liegt hier die Botschaft von Malta und an der ehemaligen Ordenskirche “ St. Maria unter der Kette “ prangt das Malteser Kreuz

5. St. Thomas Kirche
Die St. Thomas Kirche nordöstlich des Kleinseitener Platzes stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde vom Augustiner Orden gegründet. Um 1420 durch die Hussiten in Brand gesteckt begann der Wiederaufbau im Barocken Stil erst 1723 durch Dientzenhofer.

6. Insel Kampa
Getrennt vom Festland durch den Moldau Nebenfluss Certovka fand die Bebauung erst ab dem 15. Jahrhundert statt. Am Fluss finden sich noch heute 3 Wassermühlen, mehrere Brückenübergänge und ein Park am Ufer der Moldau zum Entspannen und Spazierengehen. An der Brücke zum Grossprioratsplatz kann man eine der erhaltene Wassermühle besichtigen, auch befinden sich hier nach altem Brauch am Geländer Liebesschlösser als Treuesymbol.

7. Graffiti Mauer am Grossprioratsplatz
Neben 2 weiteren Palais befindet sich diese Mauer mit den unterschiedlichsten Malereien die bereits zur Zeit des kommunistischen Regimes existierten. Man hatte immer wieder versucht die Bilder und Darstellungen zur Freiheit und freien Meinungsäusserung zu entfernen, erfolglos. Heute ist es ein beliebter Fotomagnet für die Besucher, vor allem die Darstellungen zu den Beatles und John Lennon, allerdings ändert sich das Bild durch Übermahlungen ständig.

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Ausschnitt der Graffiti Mauer am Grossprioratsplatz

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In der Nerudova Strasse Blickrichtung Burg

8. Die Nerudova Strasse
Auf dieser Strasse bewegen sich die Touristenströme täglich vom Kleinseitener Ring zur Prager Burg hin. Hier wohnten früher Prager Künstler und auch noch heute finden man diverse Angebote und kleinere Galerien. Hauptsächlich reiht sich hier jedoch Kneipe an Kneipe und Restaurant an Restaurant.
Der Anstieg zur Burg ist relativ steil ist und gerade im Sommer sollten Sie ruhig langsam machen. Auch in dieser Strasse finden sich wundervolle Gebäude wie z.B. das Wohnhaus von Jan Neruda dem Namensgeber der Strasse, Hausnummer 47 mit der Sonne als Hauszeichen. Von diesen Hauszeichen können Sie noch etliche in dieser Strasse entdecken, aber auch weitere kleine Palais wie z.B. Hausnummer 5.


9. Der Laurenziberg
Dieser 318 Meter hohe Berg war ursprünglich ein Weinanbau Gebiet, heute ist er ein beliebtes Ausflugsziel und von Oben bietet sich ein phantastischer Blick auf die Stadt, die Burg und die Umgebung.
Auf dem Gipfel steht der 60 Meter hohe Prager Eifelturm der 1891 nach dem Vorbild des Pariser Turmes erbaut wurde. Auf den Berg gelangen Sie entweder zu Fuss über einen Spazierweg vom Kloster Strahov aus ( ca. 2,2 Kilometer ) oder mit der Seilbahn.
Neben der tollen Aussicht gibt es ein Restaurant, die Kirche St. Laurentius, die Volkssternwarte, ein sog. Spiegellabyrinth und den Hungerwall.

 


 

 


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